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Comillas
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Comillas Sehenswürdigkeiten: Gaudís Vogeltor, das Marqués-Mausoleum und drei Aussichtspunkte zu Fuß

Foto: Cantabrucu · CC0

Comillas an der kantabrischen Küste ist klein genug, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an einem Vormittag zu Fuß zu erreichen. Was den Ort besonders macht: Hier steht Modernismus neben Klippen, und die besten Ausblicke kosten nichts. Die Stationen im Überblick, in der Reihenfolge, in der sie sich zu einem Rundgang fügen.

Die Küste: drei Miradores

Der Weg beginnt am Mirador Punta de la Moría. Die Wellen schlagen hier gegen die Klippen, der Wind kommt direkt vom Meer, und Sie sehen Comillas aus der Ferne, wie es sich entlang der Bucht zieht. Wer nur die bekannten Gebäude abhaken will, lässt diesen Punkt aus – zu Unrecht: Er ist die beste Einstimmung darauf, wie der Ort in die Landschaft eingebettet ist.

Mirador Punta de la Moría an der Küste von Comillas
Mirador Punta de la Moría — raue Küste am Rand von Comillas (Foto aus dem CityWalkGems-Stadtrundgang)

Danach folgt der Mirador de Comillas, von dem aus Sie die Stadt mit dem Meer am Horizont überblicken. Ein dritter Aussichtspunkt, der Mirador de Santa Lucía, zeigt Ihnen die Küstenlinie und die Pontificia Universidad mit ihren Türmen aus rotem Backstein.

Gaudí in Comillas: das Vogeltor

Comillas gehört zu den Orten, an denen Antoni Gaudí außerhalb Kataloniens gebaut hat. Das Gate Birds (Puerta de los Pájaros, auch Moro-Tor genannt) ist der Eingang zu El Capricho, einem seiner bekannten Werke. Maurische Einflüsse, Keramikvögel, ein verspielter Auftritt – man muss dafür kein Architekturkenner sein.

Das Vogeltor (Moro-Tor) in Comillas, Eingang zu El Capricho
Das Vogeltor (Gate Birds) in Comillas (Foto aus dem CityWalkGems-Stadtrundgang)

Im Ortskern: Brunnen und Mausoleum

Im Zentrum steht die Fuente de Tres Caños, ein Brunnen im modernistischen Stil mit Skulpturen von Josep Llimona und Anklängen an Gaudí. Früher war er eine wichtige Wasserquelle für den Ort, heute ist er ein ruhiger Treffpunkt. Ein Stück weiter, neben dem Palast, liegt die Kapelle-Mausoleum der Marqueses de Comillas: ein Frühwerk von Joan Martorell, mit Beiträgen von Gaudí und Marmorskulpturen von Llimona. Die Atmosphäre ist still, die Details im Marmor sind der eigentliche Grund für den Besuch.

So lassen sich die Sehenswürdigkeiten verbinden

Die Sehenswürdigkeiten von Comillas liegen nah beieinander, aber nicht in einer Linie: Küste, Zentrum und die Bauten der Marqueses verteilen sich über den Ort. Der selbstgeführte Rundgang von CityWalkGems verbindet die genannten Stationen – vom Mirador Punta de la Moría bis zum Mausoleum – in einer sinnvollen Reihenfolge, sodass Sie nicht hin- und herlaufen. Zu jeder Station gibt es Hintergrundwissen und ein kleines Rätsel; Sie gehen in Ihrem eigenen Tempo.

Wer Innenbesichtigungen plant, etwa von El Capricho oder dem Palast, sollte Eintritt und Öffnungszeiten vor Ort prüfen. Für den Rundgang selbst brauchen Sie nur bequeme Schuhe und, an der Küste, eine Jacke gegen den Wind.

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