Frascati liegt nur eine kurze Zugfahrt von Rom entfernt, ist aber weit mehr als ein Ausflugsziel für einen Nachmittag. Wer nach Frascati Sehenswürdigkeiten sucht, landet fast zwangsläufig bei den Ville Tuscolane, den herrschaftlichen Villen, die der Stadt seit Jahrhunderten ihr Gesicht geben. Ein selbstgeführter Spaziergang durch die Altstadt verbindet die wichtigsten davon mit Plätzen und einem Markt, ohne dass man vorab eine Route zusammensuchen muss.
Villa Aldobrandini ist die bekannteste der großen Villen und liegt erhöht über der Stadt, mit einem weitläufigen Garten, der fast bis zur Piazza hinunterreicht. Sie ist der Ausgangspunkt, an dem sich am besten zeigt, warum Frascati über Jahrhunderte als Sommersitz der römischen Aristokratie diente.

Von dort führt der Weg zur Piazza Roma, dem Aussichtspunkt der Stadt: Von hier öffnet sich ein Panorama über Frascati hinweg bis zu den umliegenden Castelli Romani – ein Blick, für den man sich sonst mühsam einen Weg erwandern müsste. Ein paar Schritte weiter liegt die Cattedrale di San Pietro mit ihrer barocken Fassade; sie wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und danach wieder aufgebaut, was ihr heute nichts von ihrer Wirkung nimmt.
Nicht jede Sehenswürdigkeit in Frascati liegt so offensichtlich wie Villa oder Kathedrale. Im Parco dell'Ombrellino, einem schattigen Park mit altem Baumbestand, kommt kaum jemand vorbei, der nicht gezielt danach sucht – dabei bietet er einen ähnlichen Blick über die Stadt wie die belebte Piazza, nur deutlich ruhiger. Ein Hidden Gem, das zeigt, dass Frascati mehr zu bieten hat als seine bekannten Postkartenmotive.

Wer noch Zeit hat, sollte über den Mercato Coperto laufen, die überdachte Markthalle im Zentrum, wo Gemüse, Käse und Wurstwaren aus der Umgebung verkauft werden – ein Alltagsort, der die Stadt abseits der Villen zeigt.
Die selbstgeführte Stadtwanderung von CityWalkGems verbindet genau diese Orte – von der Villa über die Piazza und die Kathedrale bis zum ruhigen Park und dem Markt – zu einer Route, die sich in ein bis zwei Stunden zu Fuß erkunden lässt. Statt selbst nach einzelnen Adressen zu suchen, führt die Wanderung automatisch von einem Stopp zum nächsten und erklärt unterwegs, was den jeweiligen Ort auszeichnet.
Damit lässt sich die Frage, was man in Frascati sehen sollte, an einem Nachmittag beantworten: die großen Villen, der Blick auf Rom und die Castelli Romani, und die ruhigeren Ecken, die genauso viel über die Stadt erzählen wie die bekannten Ausblicke.

