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Presidential Palace, Paramaribo
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Paramaribo Sehenswürdigkeiten: die Innenstadt zu Fuß, vom Fort bis zu den Denkmälern

Foto: Junie609 · CC BY-SA 4.0

Die meisten Sehenswürdigkeiten von Paramaribo liegen dicht beieinander: am Ufer des Suriname-Flusses, rund um den großen Platz vor dem Präsidentenpalast und in den Straßen der historischen Innenstadt, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Wer früh losgeht, sieht das Wichtigste an einem Vormittag — und hat danach noch Zeit für die Orte, die in keiner Kurzliste stehen.

Am Fluss beginnen: Fort Zeelandia

Das Fort Zeelandia ist der logische Ausgangspunkt. Es liegt direkt am Fluss, und hier beginnt die Geschichte der Stadt als Handels- und Kolonialort. Von den Mauern aus versteht man, warum Paramaribo so gebaut ist, wie es ist: nach dem Wasser ausgerichtet, mit der Altstadt im Rücken.

Fort Zeelandia am Ufer des Suriname-Flusses in Paramaribo
Fort Zeelandia — der Ausgangspunkt am Fluss (Foto von einem Stopp des Rundgangs)

Palast, Palmen und die Holzkathedrale

Wenige Minuten landeinwärts öffnet sich der weite Platz vor dem Presidential Palace. Der Palast selbst ist Regierungssitz und kein Museum, aber die Fassade und der Platz davor gehören zu den Bildern, die man von Paramaribo kennt. Direkt dahinter liegt der Palmtree Garden, der Palmentuin: hohe Königspalmen, Schatten, und in der Mittagshitze der angenehmste Ort der Innenstadt.

Die Saint-Peter-and-Paul Basilica of Paramaribo ist der zweite große Pflichtstopp. Die Kathedrale ist aus Holz gebaut, wie viele historische Gebäude der Stadt — und gerade daran merkt man, dass Paramaribo anders aussieht als jede andere Kolonialstadt, die man vielleicht aus Europa oder der Karibik kennt.

Die hölzerne Saint-Peter-and-Paul Basilica in Paramaribo
Saint-Peter-and-Paul Basilica — Paramaribos Kathedrale aus Holz (Foto von einem Stopp des Rundgangs)

Was die meisten Besucher übersehen

Zwischen diesen bekannten Punkten liegen Orte, an denen man ohne Hinweis vorbeigeht. Das Numismatisch Museum van de Centrale Bank van Suriname ist klein und unaufgeregt, erzählt aber über Münzen und Scheine ein Stück Landesgeschichte. Auffällig ist außerdem, wie viele Denkmäler die Innenstadt hat: das Monument voor verzetsstrijders Mathoora, Ramjanee en Rajgaroo, das TRIS-monument, das Monument van de Revolutie und das Binnenlands Conflict Monument. Einzeln wirken sie unscheinbar. Zusammen zeigen sie, dass Paramaribo nicht nur Kolonialkulisse ist, sondern eine Hauptstadt, die ihre eigene, jüngere Geschichte sichtbar macht.

Eine Route statt einer Liste

Die großen Namen findet man mit jeder Karte. Schwieriger ist es, die kleinen Denkmäler und das Museum so zu verbinden, dass man nicht kreuz und quer durch die Hitze läuft. Der selbstgeführte Stadtrundgang von CityWalkGems führt vom Fort über den Platz und den Palmentuin zur Kathedrale und verbindet dabei die Stopps, die sonst unter den Tisch fallen. Man geht im eigenen Tempo und kann jederzeit Pause machen.

Praktisch

Paramaribo ist tropisch warm. Starten Sie früh am Morgen oder am späten Nachmittag, tragen Sie Wasser und Kopfbedeckung bei sich und nutzen Sie den Palmentuin als Schattenpause. Niederländisch ist Amtssprache; auf Englisch kommt man in der Innenstadt meist ebenfalls zurecht.

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