Zwischen dem Hypozentrum-Denkmal und der Atombombenkuppel liegen keine 200 Meter. Diese Zahl stammt aus unserer eigenen Routenmessung, und sie erklärt, warum sich Hiroshima zu Fuß so gut erschließt: Der Gedenkteil dieses Rundgangs liegt so dicht beieinander, dass du ihn in einer halben Stunde durchläufst — und er kostet nichts.
Kostenlos draußen: die Gedenkorte liegen dicht beieinander
Sieben der zwölf Stationen dieser Route liegen im und um den Friedensgedenkpark, jeweils ein paar hundert Meter auseinander. Du siehst dort die Atombombenkuppel von außen, den schlichten Steinmarker am Hypozentrum, das Kenotaph mit der Friedensflamme, das Kinderfriedensdenkmal mit seinen Kranichen und die Nationale Friedensgedenkhalle für die Atombombenopfer. Der Park selbst ist öffentlich, ebenso die Flussufer, Brücken und Alleen daran. Auch das Gelände rund um die Burg Hiroshima — Wassergräben und Steinmauern — lässt sich von außen betrachten.
Ehrlich: wo du zahlst
Alles Innere kostet. Rechne mit Eintritt im Shukkeien-Garten, jenem Wandelgarten aus dem 17. Jahrhundert, der Berge, Täler und Seen zu einer Miniaturlandschaft verdichtet. Dasselbe gilt für das Hiroshima Prefectural Art Museum und das Hiroshima Museum of Art mit seinen französischen Impressionisten, für die Aussichtsplattform 'Hiroshima Hills' im Orizuru-Turm und für das Friedensgedenkmuseum. Die Bauten und ihre Umgebung schaust du dir gratis an; hineingehen kostet.
Der Rundgang selbst ist kostenlos
Die Route mit zwölf Stationen ist kostenlos spielbar. Du öffnest sie im Browser, ohne Download und ohne Konto, liest an jedem Ort die Geschichte und beantwortest eine Frage, deren Antwort in deiner Umgebung liegt.
Praktisches
Rund 5,1 Kilometer, zwei bis zweieinhalb Stunden, längstes Stück zwischen zwei Stationen etwa 850 Meter. Anfangen kannst du überall auf der Route, das Tempo bestimmst du. Mehr als ein Handy brauchst du nicht.

