Ein lustiger Brunnen, an dem ein Mann an der Leine seiner Frau geht, ein Museum voller Karikaturen und eine Stiege, die zu einem Blick über die Stadt hinaufführt – Krems hat genau die Stationen, an denen Kinder hängen bleiben. Die Stadt mit Kindern zu Fuß zu erkunden, klappt hier gut, solange man weiß, was unterwegs auf einen wartet.
Welche Stationen Kinder ansprechen
Der Simandlbrunnen ist ein dankbarer Anfang: Die Figur des „unterwürfigen“ Simandl an der Leine seiner Frau sorgt garantiert für Fragen und Gekicher. Das Karikaturmuseum Krems, ganz dem Cartoon und der Karikatur gewidmet, ist eines der seltenen Museen, in denen Kinder von selbst weiterschauen wollen. Und die Piaristenstiege – ein echter Aufstieg – fühlt sich für junge Beine eher nach Kletterabenteuer an als nach langweiligem Spaziergang, mit dem Ausblick oben als Belohnung.
Ehrlich über Strecke und Untergrund
Die gesamte Route ist rund 3,5 Kilometer lang und führt vom alten Krems nach Stein an der Donau. Für Kinder, die gut zu Fuß sind, ist das gut machbar; mit dem Kinderwagen ist die Piaristenstiege heikel, planen Sie also einen Umweg ein oder lassen Sie den Aufstieg aus. Einige Abschnitte zwischen den Stationen sind länger, gönnen Sie sich unterwegs also eine Pause. Der letzte Abschnitt entlang der Donau zum Johannes-Nepomuk-Denkmal ist flach und ruhig – ein schöner Abschluss.
Warum es als Familienausflug funktioniert
Zu jeder Station gehören eine Geschichte und ein Rätsel, dessen Antwort in der Umgebung zu finden ist. Das gibt Kindern einen Grund hinzuschauen, statt zu fragen, ob man schon da ist. Die Dominikanerkirche, heute ein Museum, bietet unterwegs eine kühle, ruhige Unterbrechung.
Krems spielt man gratis: kein Konto, kein Download, direkt im Browser. Starten Sie den Rundgang in der CityWalkGems-App und lassen Sie die Kinder die Hinweise suchen.

