Ptuj ist kompakt genug für einen Tag und reich genug, um ihn ganz zu füllen. Mit zwölf Stationen auf rund vier Kilometern schlenderst du im eigenen Tempo von barocken Plätzen zu römischen Spuren — so ordnet sich ein Tag in Ptuj fast von selbst.
Vormittag: die Altstadt
Beginne zwischen den Denkmälern des alten Zentrums. Der Stadtturm hält hier seit dem 16. Jahrhundert Wache, seine Zifferblätter zeugen von Jahrhunderten Handwerkskunst. Gleich daneben erhebt sich der Marijin steber, die Mariensäule von 1700, errichtet aus Dankbarkeit nach der Pest. Und Sveti Florijan, seit 1745 Schutzpatron gegen Feuer und Hochwasser, schaut in voller Rüstung zu.
Mittags: durchatmen
Rund um die Plätze des Zentrums pausiert es sich wie von selbst. Lass dir Zeit — der Nachmittag hat genug zu bieten, und die Route läuft nicht weg.
Nachmittag: Kunst und Römer
Nach dem Mittagessen wechselt die Kulisse. In der Galerija mesta Ptuj, untergebracht in einem ehemaligen Kloster, tritt Gegenwartskunst in Dialog mit jahrhundertealten Mauern. Die Statue von Rudolf Maister ehrt den General und Dichter, der nach dem Ersten Weltkrieg die Nordgrenzen verteidigte. Und im Archäologischen Park Poetovio endest du zwischen den Spuren einer der wichtigsten Römerstädte der Region, wo Mosaike den Luxus von damals verraten.
Der Tag als Spiel
Wer mehr herausholen will, spielt den Stadtrundgang dazu: an jeder Station eine Geschichte und ein Rätsel, direkt im Browser, gratis spielbar. Die Route ist rund 4 Kilometer lang, dauert anderthalb bis zwei Stunden und beginnt am Schloss — danach entfaltet sich der Tag von allein entlang all dessen, was oben steht.

